5 Image Video Trends für 2021

Für die Blogserie 'Trends 2021' geben Experten einen Einblick in bedeutsame Trends für das kommende Jahr. Dieser Beitrag wurde von Robin Teufel, Produzent und Mitgesellschafter der Filmproduktion Image Media Freiburg, verfasst. Als Gastautro gibt er uns einen Überblick über die relevanten Image Video Trends für das kommende Jahr.


1. One Take - gut gemeint, oft schlecht gemacht

“Hello Ladies…”

Old Spice hatten 2010 einen viralen Hit. Isaiah Mustafa verführte in mehreren, brilliant und witzig gedrehten One Takes: “Your man doesn’t look like me, but he could smell like me.”

Seit dem gibt es viele Versuche, ähnlich geniale One Takes zu produzieren. Leider können die Wenigsten mithalten. Ein One Take hat den Vorteil einen flüssigen und dynamischen Ablauf zu gestalten. Er ist gerade für kurze Videos, also auch Werbung und Imagefilm, geeignet, allerdings schwer umzusetzen. Ein sinnvoller One Take muss extrem gut geplant werden, sonst werden die Übergänge wackelig und schnell peinlich.


2. Die Call Out Title-Flut: Wo ist die Arche?

Buzzwords über Buzzwords, laut, grell und schnell. Schon klar, ihr wollt eine Message rüberbringen, aber weniger ist halt dann doch meist mehr. Wenn man vor lauter Call Out Titles die Footage nicht mehr sehen kann, seid ihr auf jeden Fall übers Ziel hinaus geschossen. Überlegt euch, welche Aussagen ihr rüberbringen wollt. Die können dann gezielt mit Textbausteinen unterstrichen werden. Das reicht dann aber auch, sonst überfordert ihr eure Zuschauer und eure Take-Home Message geht verloren.


3. Der sinnlose Witz: haha...ha?

Erstmal vorweg: Witz ist gut und Witz ist wichtig. Mit keinem anderen Tool ist es einfacher deine Zuschauer abzuholen und sie für deinen Film zu interessieren. Aber: witzig sein ist gar nicht einfach. Gerade deswegen sollte nicht nur jeder Witz hinterfragt werden, weil nichts unangenehmer ist, als ein schlechter Witz (denk nur an deinen einen Onkel, nach dem dritten Wein beim Familienessen). Aber auch wenn der Witz gut ist, solltest du dich fragen: Was will ich damit sagen? In deinem Imagefilm willst du bestimmte Aussagen treffen und auch der Humor sollte darauf ausgelegt sein. Wird leider oft vergessen.


4. Die unendliche Geschichte: The End.

Wie oft hast du schon ein Video gesehen, dass dir nach 20 Sekunden alles gesagt hast, was du wissen musst, aber dann trotzdem noch 3 Minuten weiter lief? Viel zu oft? Ja, ich auch. Das liegt meistens daran, dass du (oder deine Agentur) 50 gute Ideen hatten und sich nicht durchringen konnten, welche davon rauszuschmeißen. Aber nicht umsonst heißt es: Kill Your Darlings. Egal ob die Idee brilliant ist oder nicht - wenn du die Aufmerksamkeit deiner Zuschauer überstrapaziert, ist sie nichts wert. Entscheide dich für ein paar wenige Aussagen und heb dir deine anderen Ideen fürs nächste Video auf.


5. What’s the Point? Geile Bilder, keine Story

Wasserfälle, wilde Pferde und die obligatorische Drohnenaufnahme. Sieht geil aus, ist auch sicher nicht falsch - aber was soll es deinem Zuschauer sagen? Klar kann eine gute Geschichte auch wortlos erzählt werden, dafür sind Filme natürlich prädestiniert. Aber auch (oder gerade) dann muss gut überlegt werden, wie und warum gewisse Bilder eingesetzt werden. Ansonsten hast du am Ende einen wunderschönen aber nichtssagenden Film, an dessen Ende jedes Firmenlogo gesetzt werden kann.


Über den Autor: Robin Teuffel ist Produzent und Mitgesellschafter der Image Media. Er produziert Werbefilme und Dokumentationen für namhafte Unternehmen. Besonders wichtig ist ihm gutes Storytelling, das den Menschen in den Mittelpunkt der Geschichte rückt. Wie Sie gemeinsam mit Image Media Storytelling erfolgreich umsetzen lesen Sie hier. Imagevideos hilfen beim zielgenauen Branding. Und einen Blick hinter die Kulissen gibt es auf dem Instagram Account. Schauen Sie auch gerne einmal auf der Homepage vorbei und nehmen Sie Kontakt auf.


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